Wie alles begann

Lernen Sie Yvette kennen: eine schöne, kluge Frau um die 40, Mutter von 4 Kindern, die ihren Beruf und ihr Leben liebt. Stark und kämpferisch besiegte sie den Krebs, so dachten wir alle. Sie kehrte glücklich zur Arbeit und ins Leben zurück, aber starke Kopfschmerzen zwangen sie, erneut zum Arzt zu gehen. Diagnose: Kopftumor. Prognose: nur noch ein paar Wochen.
Während allen die Worte fehlten, blieb Yvette sehr tapfer und akzeptierte, dass sie loslassen musste. Ihre Kollegen setzten sich mit „Ambulance Wens“ in Verbindung und baten um die Erfüllung ihres letzten Wunsches.
Als sie anfänglich hörte, dass die Wunschorganisation von „Ambulance Wens“ durchgeführtwurde, war sie sehr aufgebracht. Danach sagte sie: „Obwohl ich dachte, ich könnte das alleine schaffen, konnte ich diesen Tag dank des Rettungsteams wirklich genießen: Es war alles, was ich brauchte.“
Ein letztes Mal fuhr sie in die Stadt, in der sie geboren und aufgewachsen war. Sie besuchte ihre alte Schule, das Café, in das sie als Kind immer ging. Sie besuchte das Haus ihrer Eltern und konnte sich im Beisein ihrer Lieben ausruhen, einfach zu Hause sein, Tochter sein, auf der Couch liegen, den Hund streicheln. Ein Moment der Normalität und des Trostes in der begrenzten Zeit, die ihr noch blieb.
Da sie früher Tänzerin war, ging sie außerdem in das Theater, in dem sie einst getanzt hatte. Dort tanzte sie, während sie auf der Bahre des Krankenwagens lag, ihren letzten Tanz mit ihrem ehemaligen Tanzlehrer – mit einem breiten Lächeln im Gesicht.
Als Karen van Hout dieses Lächeln auf ihrem Gesicht sah, die Freude, die sie empfand, die Liebe, die sie umgab, wurde ihr die Wirkung der Arbeit von Ambulance Wens Netherlands bewusst. Die Kraft, den letzten Wunsch eines Menschen zu erfüllen und ihm noch einmal einen schönen Tag zu schenken.
Tage wie diese sind ein willkommener Lichtblick in der schweren Zeit, die sie durchmachen müssen. Diese Tage sind voller wunderbarer Erlebnisse und schöner Erinnerungen, die es zu bewahren gilt.
Nachdem wir diesen Zauber erlebt haben und nun wissen, dass es eine Möglichkeit gibt, etwas Unmögliches möglich zu machen, und uns der Auswirkungen auf den Patienten und die Familie bewusst sind, freuen wir uns, diese herzerwärmende Wohltätigkeitsorganisation in Luxemburg willkommen zu heißen.



















